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Backstagereporter in Ustersbach 19.03.

Hallo zusammen!

Weil es nach den letzten Konzerten so gut ankam, führen wir die Aktion mit den Backstagereportern so lange fort, so lange es Freiwillige gibt, die sich nach den Konzerten an die Tastatur setzen ;-)
Wer also gerne einmal hinter die Kulissen schauen möchte, meldet sich einfach bei Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ... wir freuen uns jetzt schon (Übrigens: Der Job für Schrobenhausen ist schon vergeben). In Ustersbach hatten sich Sören und Jessy angemeldet (die kennt Ihr schon vom Bericht aus Nattheim):


The Seer am 19. März 2011 im Forum Ustersbach

 
In den letzten Wochen und Monaten habt ihr (die ihr das liest) schon so manchen netten Backstagereport an dieser Stelle lesen können. Um mit dieser Tradition fortfahren zu können und dem geneigtem Leser weiterhin interessante Dinge von "Backstage bei The Seer" erzählen zu können, sind wir (Jessy und ich) ins das (allseits unbekannte) kleine Dörfchen Ustersbach ganz in der Nähe von Augsburg gefahren. Um es vorweg zu nehmen, über das Dorf kann ich nichts sagen, denn bis kurz über die Dorfgrenze hinweg sind wir nicht gekommen.


Los ging unser kleines Konzertabenteuer gegen 15:30 Uhr im schwäbischen Leonberg. Die Pferde gesattelt und frohen Mutes zog es uns mal wieder auf die Autobahn Richtung München. Ohne große Vorkommnisse standen wir kurz vor 18 Uhr vorm "Forum" in Ustersbach. Dort hörten wir von Weiten, dass die Jungs von The Seer schon beim Soundcheck waren. Bei angenehmen Temperaturen und bestem Wetter schallte uns "Where do we go" aus der Ferne entgegen. Kamera umgeschnallt und das Hemd noch mal zurecht gezupft betraten wir diese (mal wieder) sehr moderne Turnhalle. Mittlerweile gehören für uns The Seer zu Turnhallen wie die Fische ins Wasser (Zaisersweiher, Nattheim & Co. sind uns dabei in bester Erinnerung). Von einem Oberrang lauschten wir den letzen Tönen des Soundchecks und erkundeten noch ein wenig dieses Objekt
zeitgenössicher Baukunst.


Nachdem der Soundcheck zu Ende war zog es uns eine Etage tiefer und ein kleines schüchternes "Hallo" folgte. Der Abend war noch jung und die Türen sollten erst 19:30 Uhr öffnen. Jürgen fragte uns, ob wir nicht Lust hätten mit im Sportlerheim die Bundesliga zu schauen. Da das Dorf nichts zu bieten hatte und auch das Treiben in der
Halle eher verhalten und abwartend war, gingen wir kurzerhand mit. Dort erfuhren wir, dass Michael "Mike" Nigg - seines Zeichens Drummer bei The Seer - Anfang der 90'er Jahre aktiver Fussballer beim TSV Usterbach war. Ein Mannschaftsfoto in dieser ach so typischen "Fussball-Klause" war Zeuge dieses aktiven Fussballer-Daseins. Na ja, irgendwann nachdem dann Ribery in der 88. Minute das Siegtor für die Bayern geschossen hatte und alle Interessierten Bescheid wussten, gings wieder in die Halle. 1,5 Stunden zuvor waren die U'schtersbacher noch zu Hause, jetzt füllten sie diese Halle. Ca. 300 - 400 Leute dürften dort gewesen sein. Die Band zog sich für die letzten Vorbereitungen hinter bzw. neben die Bühne und wir stürzten uns unters Volk.

 

 

Pünktlich 20:30 Uhr began dann der Auftritt von The Seer. In gewohnter Art und Weise sorgten sie vom ersten Ton an für Stimmung in der Halle. Nicht jeder ließ sich mitreißen, aber dem Großteil der Anwesenden dürfte die Show gefallen haben. Verließen The Seer noch etwas schläfrig das Sportlerheim, spätetens nach dem dritten Ton war dann jeder Einzelne der Musiker wieder hellwach auf der Bühne. Zwischen den Liedern erfuhren
die Zuschauer, welche Position Mike Nigg zur damaligen Zeit Inne hatte, wer, wann und wo schon mal in Ustersbach gespielt hat und dass Michael Stich 1991 Wimbledon gewann und der 1. FC Kaiserslautern in dieser Saison Deutscher Fussballmeister werden sollte (Anmerkung des Internet-Redakteurs: In diesem Jahr war The Seer zuletzt in Ustersbach zu Gast - als Trio: Shook, Peter & Mike. Also echte Band-Basics!).

Alles in allem kurzweilige, aber interessante und lustige Unterhaltung bei der dann auch sämtliche Hits von The Seer gespielt wurden. Die Setliste ändert sich in letzter Zeit nur geringfügig, von daher reicht ein Scrollen nach unten aus, um zu wissen, was gespielt wurden ist.


Nach drei Zugaben und einer Spielzeit von 2:09 Stunden erklang mit dem Ende von "Man in the mirror" der letzte Ton des Abends. In der Halle wurde es dann recht schnell leer, allerdings stürmte auch eine große Anzahl an Menschen zum Merch-Stand in der Ecke der Halle. So manche CD ging über die Theke und viele Autogrammwünsche wurde mit Geduld erfüllt. Auch wir machten uns dann bald aus dem Staub und fuhren
mit einem Lächeln auf den Lippen wieder glücklich nach Hause. Alles in Allem ein sehr angenehmer Abend, der Spaß gemacht hat der uns wieder mal dorthin führte, wo man unter normalen Umständen nie hinkommen würde...

 

 

Text: Sören Wittmann (www.RockKultur.net)

 

 

Die (hervorragenden) Fotos zum Gig könnt Ihr in der Galerie begutachten. Viel Spaß!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Klick auf's Bild öffnet die Galerie ...

 

So long,

THE SEER

Kommentare

  • 1) Kein Titel

    Autor(in): Sören

    SUPER :-)

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