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Backstagereporter in Aschaffenburg 11.01.

Hallo zusammen,

hier kommt er nun, der vorerst letzte Backstagebericht. Diesmal verfasst von Roland aka McHaggis zum Konzert am 11.01. in Aschaffeburg. Mal sehen, ob wir diese - mittlerweile liebgewonnene Tradition - für die Sommergigs in 2011 wieder aufleben lassen. Also dann .... Roland hat das Wort:

 

The Seer am 11. Januar 2011 im Colos Saal Aschaffenburg

 

 

Aus einer Email von Jürgen wusste Ich, daß der Soundcheck etwa um 18 Uhr starten würde, doch diese Zeit schafften Kirsten und Ich nicht. So war es also schon kurz nach halb sieben, ehe wir im Colos Saal waren. Da die Tür zum Saal selbst noch verschlossen war, meldeten wir uns ein Stockwerk höher im Büro, wo Ich die ausgedruckte Email vorlegte, die uns als Gewinner der Backstage Reporter Aktion auswies. Als wir daraufhin zum Künstlereingang geführt wurden, kam uns schon Hansi, der später den Merchandising Stand leitete, entgegen und brachte uns zur Bühne, wo The Seer mitten im Soundcheck waren. Jürgen kam auch gleich von der Bühne herunter und begrüßte uns. Der Bassist und Ich kannten uns bereits vom Folk im Schlosshof Festival im letzten Sommer, doch auch Kirsten, für die es die erste Begegnung mit den Augsburgern war, fühlte sich gleich „heimisch“. Dann kam auch Shook und begrüßte uns und Ich fragte die Jungs, wie es denn sein könne, dass Ich bei „Esmeralda’s Story“ statt Please pray for our souls immer Please bring our rubber souls, auf deutsch also Bitte bringe unsere Gummiseelen verstehen würde. Logo, dass dieser Verhörhammer im Laufe des Abends immer wieder thematisiert wurde. Doch dazu später mehr.

 

 

Anschließend zogen wir uns in den Bachstage Bereich zurück, der im 1. Stock liegt und sich über zwei Räume erstreckt. In der Diele war bereits des Essen für die Band (und somit natürlich auch für uns beide) aufgetischt worden und so stärkten wir uns mit Putensteaks in Sahnesauce, Pommes frites, wirklich leckerem Gemüse und Salat. Beim Fachsimpeln über Musik stellte sich heraus, dass The Seer auch schon mindestens zweimal in meinem Heimatlandkreis Main Spessart gespielt haben, nämlich beim „Rock am Tunnel“ in Rieneck. Zu jener Zeit – und das muss Ich zu meiner Schande gestehen – kannte Ich die Band allerdings noch gar nicht. Da wir alle etwa im gleichen Alter sind, liegt es nahe, dass wir vom Musikgeschmack her in etwa auf einer Wellenlänge liegen. So erzählten wir uns gegenseitig Anekdoten von bereits Erlebtem in den Jahren zuvor.

 

 

Bis zum Gig, der – wie im Colos Saal bei Konzerten unter der Woche üblich – um viertel nach acht beginnen sollte, war noch reichlich Zeit, die Shook beispielsweise nutzte, um sich im Nebenraum einzusingen, während der ein oder andere sich noch eine Zigarette genehmigte oder ab und an mal unten nachschauen ging, ob sich der Saal denn auch fülle. Auch für The Seer ist es nicht üblich, dienstags zu spielen. Zudem bekamen wir mit, dass Jürgen, Shook, Hannes, Peter, Mike und Hansi alle anderntags ihren bürgerlichen Berufen nachgehen mussten. Sie würden also nach dem Konzert noch die halbe Nacht auf der Autobahn zubringen, um nach wenigen Stunden Schlaf mittwochs ihren Mann auf der Arbeit zu stehen.

 

 

Um kurz nach acht gingen Kirsten und Ich dann runter in den Saal, der gut zur Hälfte gefüllt war, was sicherlich von der Band auch befriedigend zur Kenntnis genommen wurde. Ich habe den Colos Saal auch schon mit weit weniger Publikum erlebt. Für einen Dienstag war der Besuch jedenfalls nicht schlecht. Um zwanzig nach acht betraten die Jungs dann die Bühne und legten mit Where Do We Go und The One gleich mächtig los. Mit diesen beiden Uptempo Nummern hatten die fünf die Fans gleich von Beginn an auf ihrer Seite, was sich auch daran zeigte, dass sowohl die Musiker on stage, als auch die Fans im Auditorium ein breites Grinsen zur Schau trugen und ausgelassen tanzten. Doch auch, wenn The Seer mal etwas Gas rausnahmen, wie etwa bei The World Cries Love, Setting Sails oder Please hielten sie den Spaß Level bei allen hoch. Shook erzählte in seinen Anmoderationen immer wieder lustige Anekdoten, wie z.B. jene in der die Jungs zum Radiointerview geladen waren, die Moderatorin aber mehr mit ihrem Freund via Facebook am chatten war. Kein Wunder, dass dann solche Meldungen zustande kommen wie die, dass die Derrick Titelmelodie von The Seer stamme. Sollte Les Humphries, der tatsächliche Komponist jener Themamusik, jemals bei The Seer gespielt haben, dann – und nur dann – könnten sich unsere Jungs diese Meriten ans Revers heften. In der Bandhistorie taucht der mittlerweile verstorbene Chorleiter allerdings nicht auf...

 

 

Concert01

 

 

Beim vorletzten Stück des regulären Sets, Esmeralda’s Story, begrüßte Shook mich als Backstage Reporter explizit und erzählte dem Publikum natürlich gleich von meinem eingangs bereits erwähnten Verhörhammer mit den rubber souls. Gott sei Dank hat meine Eingabe ihn nicht aus der Bahn geworfen, so dass er nun auch den falschen Text gesungen hätte. Nachdem Ich den Leuten nun also bekannt war, wurde Ich natürlich auch von dem ein oder anderen angesprochen. Dabei lernte Ich auch den Fan mit der weitesten Anreise zu diesem Konzert kennen. Dirk stammt aus dem Emsland und hatte wenige Tage vorher seine The Seer Live Premiere zum 40. Geburtstag von seinen Freunden aus Frankfurt geschenkt bekommen. Bisher kannte er die Band nur aus Erzählungen und von CD, doch der Gig im Colos Saal war für ihn sicherlich nur der erste von vielen, die da noch folgen werden.

 

 

Schon ein halbes Jahr zuvor, bei ihrem Auftritt bei Folk im Schlosshof in Bonfeld, hatte Ich Jürgen gefragt, ob sie denn auch Raining auf ihrer Setlist hätten, was damals nicht der Fall war. Also hatte Ich mir gewünscht – oder wie Shook sagte: ausbedungenlächelnd - dass sie diesen herrlichen Titel im Colos Saal doch bitte spielen sollten. Nun, seit einiger Zeit haben sie Raining als Zugabe im Programm. Sie spielen eine acoustic version davon, die nicht nur bei mir, sondern wohl bei allen Fans supergut ankam. Das von meiner Vorgängerin als Backstage Reporter in der Setlist, die an diesem Abend übrigens identisch mit jener war, aufgeführte Instrumental trägt mittlerweile den Arbeitstitel Fuckers And Suckers. Mal sehen, ob sich dieser Titel letztlich durchsetzen wird. Man In The Mirror bildete als fünfte Zugabe dann den Rausschmeißer nach zwei wundervollen Stunden Live Erlebnis.

 

 

Nach dem Konzert trafen wir uns mit den Jungs noch für das obligatorische Gruppenfoto, auf dem auch die Emsland/Frankfurt Connection zu sehen ist. Da den Jungs diesmal ihr Backliner fehlte, mussten sie selbst ihren Kram auf der Bühne zusammenpacken und im Auto verstauen. Angesichts der Tatsache, dass sie ja noch ca. drei Stunden Fahrt vor sich hatten und auch Kirsten und Ich anderntags wieder unserem Broterwerb nachzugehen hatten, verabschiedeten wir uns dann allmählich, wobei unsere Heimfahrt nur eine gute halbe Stunde dauerte.

 

 

Gruppenbild_mit_Dame

 

 

The Seer haben an diesem Abend im Colos Saal vollends überzeugt und sicher einige neue Freunde dazu gewonnen. Ich freue mich heute schon auf das nächste Mal, wenn Ich The Seer wieder live erleben darf.

 

 

Aus dem Colos Saal berichtete Euer Backstage Reporter Roland aka McHaggis mit Kirsten.

 

 


 

Noch mehr Fotos zum Konzert, geschossen von unserem gerne gesehenen 'Öfter-mal-da-Gast' Sören Wittmann (dem geneigten Leser mittlerweile bestens - auch unter seinem Pseudonym 'teufelskerl' - von vielen Berichten und Fotostrecken bekannt) findet Ihr bei uns in der Galerie....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Klick auf's Bild öffnet die Galerie ...

 

So long,

THE SEER

Kommentare

  • 1) Aschaffenburg Ein Erlebniss

    Autor(in): Dirk Klatte

    Ein Erlebiss, tolle Musik, tolle Menschen, ein tolles Geburtstagsgeschenk (Danke Andreas). Ein perfekter Abend, der mich begeistert hat.Meine Frau und unsere Tochter sind auch begeistert.
    Dirk Klatte (hoffe Kommentar kommt auch an). Roland auch dir vielen Dank und beste Grüsse

  • 2) Mal wieder großartig

    Autor(in): Mike Herrmann

    Wir haben The Seer jetzt zum dritten Mal im Colos-Saal gesehen. Und ich finde euch Live einfach großartig. Seit dem Konzert ist im Auto, im Haus und auf DVD nur noch The Seer angesagt. Man merkt euch einfach an, dass ihr Spaß an der gemeinsamen Musik habt.
    Mein absoluter Favorit auf dem Konzert war "The First One In The Row". Ein absoluter gute-Laune-Song zum Mittanzen. Habe ihn aber leider auf keiner CD gefunden. Kann das sein???? Das wäre ine Schande! Wie wärs denn übrigends mal mit einem acoustic-Konzert im Colos-Saal? Kommt bitte möglichst schnell wieder. Von euren Konzerten zehre ich wochenlang!!!
    Gruß aus Langenselbold

    • 3) Antwort im Gästebuch

      Autor(in): Jürgen N. Möller

      Hallo Mike,

      danke für die tolle Rückmeldung. Deine Frage zu 'First one' habe ich versucht im Gästebuch zu beantworten. Mal sehen, ob sich jemand meldet ...

      Servus, Jürgen

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