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Backstagereporter in Nattheim, 6.11.

... Backstagereporterin Jessy in Nattheim ...

 

Auch in Nattheim hatten wir wieder netten Besuch: Jessy und Sören waren dabei, um für Euch ein paar Neuigkeiten herauszubekommen. Außerdem hat Sören mit seiner neuen Kamera jede Menge Fotos vom Gig geschossen, die wir  Euch gerne in der Galerie zeigen.
 

Jessy, bitte ....



The Seer am 06.11.2010 in Nattheim

 

Ich hatte das Glück und wurde „auserwählt“, um als Fan live und direkt von einem Konzert, beziehungsweise den Ereignissen drumherum zu berichten. Für eine junge, ambitionierte „Medienschaffende“ wie mich natürlich eine hervorragende Möglichkeit, den journalistischen Spürsinn ein wenig wüten zu lassen, um gar abnorme Entdeckungen im nahezu unbekannten und sagenumwobenen Land hinter der Bühne zu machen. Weil aber „hinter der Bühne“ längst nicht so einen kosmopolitischen und kreativen Charme Bericht01

 versprüht, wie das englische Pendant, nennt man das Ganze eben „Backstage“. Ersetzt man dann das langweilige „Berichterstatter“ durch das professionell anmutende „Reporter“, hat man schon einmal das wichtigste in der Medienwelt: Einen Titel.


Ich durfte mich also am Samstag als „Backstagereporterin“ bezeichnen. Eine kurze elektronische Mitteilung über „get in“ und „Soundcheck“ im Vorfeld hatte schon einmal den zeitlichen Rahmen abgesteckt. Von Anfang an zeigte sich die Band also kooperativ und sehr professionell. Den Pulitzerpreis immer fest vor dem geistigen Auge, machte ich mich also am Samstag mit meinem hauseigenen Assistenten und Fotografen Sören im investigativen Schlepptau auf den Weg nach Nattheim.

 


Bericht02 Die Location, der Venue oder auch Veranstaltungsort war die Gemeindehalle Nattheim, und das nicht zum
ersten Mal. Wie meine aufwendigen Recherchen ergaben, haben The Seer die Bewohner und Zugereisten hier schon öfters unterhalten. Auch diesmal sollte die Halle gerockt werden. Doch der Reihe nach. Als Presse darf man natürlich vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung seine neugierigen Füße in die Halle. Vor Ort wurden wir direkt vom Veranstalter empfangen und auch wenn dieser meinen Namen verwechselte lotste er uns  freundlich und zielsicher zur Band. Diese befand sich zur Ortszeit (ca 18:40 Uhr) schon 
in jenem abgetrennten Bereich, der durch einen schwarzen Vorhang vom Zuschauerraum getrennt war. Zugegeben, es kostete eine gewisse Überwindung, diesen mysteriösen Bereich zu betreten. Wer und was wird uns dort erwarten? Rechnet hier jemand mit der Presse? Wie wird der Empfang sein? Doch ich kann euch, geneigte Leser beruhigen: In der Tat verlieren jene Ort genau dann Ihre Mysteriösität, wenn man sie betritt.

Bericht03 Ein durchaus gemütliches Arrangement von einer Sitzgruppe, flankiert von herbstlichem Schmuck, empfing uns. Etwas verloren in dieser Szenerie verteilt, saßen einige Mitglieder der Band. Shook zupfte ein wenig an seiner Gitarre herum und nach der Begrüßung bot uns Jürgen Getränke an. Das von Sören heiß erwartete Essen gab es noch nicht, doch lange mussten wir darauf nicht warten. Zunächst jedoch musste die gesamte Band natürlich den Soundcheck absolvieren und als Außenstehender staunt man immer wieder,
wie viele Dinge und Feinheiten dabei beachtet werden müssen. Als dann alle Instrumente abgenommen waren, konnte die kalten Platten serviert werden - „der Klassiker“ (Zitat) der Verpflegung. Diese Köstlichkeiten konnten überzeugen und die Platten warten schnell „abgegrast“, was bestimmt zuletzt auch an uns zwei Extraessern lag. Dabei ergab sich auch die Gelegenheit meine unwahrscheinlich ausgeklügelte Frage zu stellen, nämlich folgende: „Wenn ihr die Chance hättet, eine Zeitmaschine zu nutzen, würden ihr sie wahrnehmen? Und wenn ja in welche Richtung, Zukunft oder Vergangenheit?“ Nun seid ihr wahrscheinlich erst mal geplättet von meiner journalistischen  Raffinesse, aber eine Woche Nachdenken muss ja auch zu irgendetwas führen nicht wahr?!

Bericht04 Die Antworten waren jedenfalls sehr interessant:
Shook würde am liebsten ins Berlin des 19. Jahrhunderts reisen. Die anderen Mitglieder mutmaßten Absinth als Hauptgrund. Jo Corda hingegen würde von einer Zeitreise absehen, wohingegen Jürgen den Einwurf machte: Man könnte zum Beispiel auch nach Woodstock reisen. Sehr vielfältig also unsere lieben Musiker. Mein kriminelle Energie entwickelte bei dem Gedankenexperiment jedoch keiner. 
Ich würde nämlich in die Zukunft reisen, um die tollen Erfindungen auszuspionieren.
Nach dem noch letzte Einzelheiten mit dem „Tonmann“ besprochen worden waren, ging es dann nach der Vorband gegen 21:30 Uhr endlich auf die Bühne und man bemerkte schon fast so etwas wie Heimvorteil.Eine super Stimmung vom ersten Takt an, alte Klassiker und neugewonnene Lieblinge wurden gleichsam gekonnt in die Nattheimer Weiten geschmettert und bescherten uns allen einen tollen Abend. Nach dem Konzert konnte mein „Assi“ Sören noch ein wenig mit Jürgen über das Ingenieurwesen fachsimpeln und so neigte sich der
Abend langsam dem Ende entgegen.

Das war also mein Erlebnis als Backstagereporterin. Auch wenn es keine Exzesse zu berichten gab oder unerhörte Intimitäten, finde ich doch,dass dies keine „Gute Nacht Geschichte“ war, wie Shook es befürchtet hat. Ich jedenfalls fand den Abend nicht zum Einschlafen. Auch ich möchte mich an dieser Stelle für die  „Gastfreundschaft“ und alle Annehmlichkeiten (auch im Namen von Sören) bedanken.

Eure Jessy

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